Feeds:
Beiträge
Kommentare

Das breiPott von innen. Rechts die drei Musiktankstellen

Gerade läuft mal wieder die letzte Breitband-Sendung, die am vergangenen Samstag im Deutschlandradio gesendet wurde und wie immer als Podcast heruntergeladen werden kann.

Neben dem ewigen Thema „Google und das Urheberrecht“, das schon seit Monaten weit oben in den Online- und Offline-Medien rangiert, gab’s auch (wie immer) wieder Netzmusik zu hören. Diesmal wurde die Berliner Creative-Commons-Bar breiPott vorgestellt. Hier gibt’s dann neben all dem was es üblicherweise in einer Kneipe sonst zu finden gibt (Drinks, Menschen und Musikbeschallung) auch noch drei Musiktankstellen. An denen kann man sich die gespielte Musik über USB direkt auf den Stick ziehen und zwar umsonst. Das natürlich nur weil alle gespielten Stücke unter GEMA-freier Creative-Commons Linzenz stehen. Eine gute Sache wie ich finde! CC-Musik, im Netz zwar mittlerweile breit bekannt, kann im Offline-Leben gut noch etwas Promotion gebrauchen. Deswegen hier und heute erwähnt. Damit wäre dann außerdem auch gleich auf das gute Podcast-Angebot des Deutschlandradio hingewiesen, der ganz zu Unrecht wohl häufig noch den Ruf eines angestaubten Biedermeier-Senders hat.

Außerdem wurden von Vivian Perkovic, der Netzmusikerin in der Breitband-Redaktion, schon einige gut klingende Stücke vorgestellt, die man sich nicht nur an den Musiktankstellen bei breiPott, sondern auch auf deren Internetseite anhören und runterladen kann. Das werd ich jetzt gleich einmal tun. Und beim nächsten Berlin Aufenthalt muss natürlich ein breiPott-Besuch weit oben auf der ToDo-Liste stehen!

Grad wollt ich breiPott bei Delicious bookmarken, da fällt mir auf, dass ich das bereits im Februar getan hatte. Dann also vielen Dank an Breitband, mir diese ehemalige Entdeckung (die damals offenbar im Meer des Vielen nicht die nötige Beachtung erhielt) wieder bewusst zu machen!

Die Bücherdiebin

Die Bücherdiebin

Ein Buch, das mich zuletzt sehr berührt hat ist „Die Bücherdiebin“, geschrieben von Markus Zusak. Die Geschichte wird aus der Perspektive des  Todes erzählt, in der es um Liesel Meminger geht.Liesel Meminger ist ein schöner Mensch.

Liesel kommt in den Zeiten des zweiten Weltkrieges als Pflegekind in eine Kleinstadt bei München und wir von Rosa und Hans Hubermann aufgenommen. Das Buch beschreibt Liesels schwere Anfänge in der neuen Familie, ihre Freundschaft zu Rudi, dem Jungen mit den zitronen gelben Haaren, Liesels Leidenschaft zu Büchern, die sie aus dem Haus des Bürgermeisters stiehlt und einem Juden der im Keller der Familie Hubermann versteckt wird. Und dem Krieg der alles überschattet und alles verändert.

Das Buch besticht durch seine Wortgewalt, durch die wunderbare Sprache, die surreale Erzählerperspektive und das Schicksal der fein gezeichneten Charaktere. Leid und Glück sind doch oft so nah beieinander.

Ein kleiner Auszug aus dem Buch:

Leid

Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass ich an diesem Tag jede Seele aufhob, als wäre sie neugeboren. Ich küsste sogar ein paar erschöpfte, vergiftete Wangen. ich lauschte ihren letzten, erstickten Schreien. Ihre verschwindenden Worten. ich betrachtete ihre Visionen von Liebe und befreite sie von ihrer Angst.

Ich nahm sie alle mit, und wenn es jemals eine Zeit gab, in der ich der Ablenkung bedurfte, so war es diese. In vollkommener Verlassenheit schaute ich in die Welt da oben. Ich sah den Himmel, der sich von Silber zu Grau wandelte und dann die Farbe des Regens annahm. Sogar die Wolken flohen von diesem Ort.

Manchmal stellte ich mir vor, wie es über diesen Wolken aussah. Ich wusste ohne Zweifel, dass die Sonne blond war und die endlose Atmosphäre ein einziges, riesiges blaues Auge.

Sie waren Franzosen, diese Juden, und sie waren wie ihr.

500 Seelen.

Ich trug sie wie Koffer, warf sie mir über die Schulter. Lediglich die Kinder nahm ich in die Arme.

Glück

Manchmal wachte sie in diesem keller auf und spürte den Klang des Akkordeons in den Ohren. Sie fühlte das süße Brennen des Champagners auf der Zunge.Manchmal lehnte sie an der Wand und sehnte sich nach dem warmen Finger aus Farbe, der noch einmal ihren Nasenflügel hinabrinnen möge, oder nach dem Anblick von Papas Sandpapierhänden.

Wenn sie doch noch ein Mal so ahnungslos sein und, ohne es zu wissen, solche Liebe verspüren könnte, wenn sie noch ein Mal diese Liebe mit lachen und Brot mit einem Hauch marmelade verwechseln könnte.

Es war die schönste Zeit ihres Lebens.

Interview mit dem Autor

Katze: Skyplay

skyplay

mehr

Xx haben einen fancy style, oder?

Xx haben einen fancy style, oder?

Bildquelle: Voxpopmag.com

Durch einen Artikel in der FAZ am Sonntag (ab und an steht ja doch nochmal was gutes drin-KRASS), bin ich auf die Band „The Xx“ gestoßen. Anscheinend ist es die neuste „Hypeband“ der Inselaffen.

Im Gegensatz zum Namen bietet das Album ein ganz tolles Gesamtkonzept und ist über folgenden Stream online  zu hören:

The Xx-Xx

The Xx auf myspace

Tourtermine in Deutschland:

13.10.2009 in Berlin
14.10.2009 in HAMBURG
14.10.2009 in Hamburg
15.10.2009 in Köln (Luxor)
16.10.2009 in München

(via emathion’s Tohuwabohu)

Decksteiner Weiher

Decksteiner Weiher

Decksteiner Weiher

Was man so alles findet

Was man so alles findet

Mücken in der Abendsonne

Mücken in der Abendsonne