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Archive for Mai 2009

Heidelbeertarte

Rezept

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Als einzige Markierungen stehen im Wald an mancher Kreuzung solche Steine. Die sagen einem als Ortsfremden nicht sehr viel. Selbst mit Karte war’s daher nicht ganz einfach sich zu orientieren.

Schöne stille Seen im Walde. Dies müsste der Untersee gewesen sein.

Dort gabs auch allerhand Getier. Hier eine Blindschleiche. Das größere Exemplar, das wir später noch zu Gesicht bekamen, wurde leider das Opfer einer Reifenattacke und sah nicht mehr so fröhlich aus.

Am Heider Bergsee wird gesegelt und auch tief getaucht. Wir dagegen haben nach dem Spazieren ein bisschen verschnauft und den Spätnachmittag am Seeufer genossen. Etwas gestört allerdings von aggressiven und sehr fiesen Mücken!

Villeseen

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gorgonzola 003

gorgonzola 004

Rezept für 2-3 Portionen

2 kleine Birnen (geschält, in dünne Spalten geschnitten)

150 ml Brühe

100 ml Weißwein (trocken)

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Öl/Butter zum anschwitzen

50 g Walnüsse

1 EL Zitronensaft

2 EL Oregano

1 EL Thymian

75 g Gorgonzola

Milch/Mehl nach belieben

Salz/Pfeffer

Brühe und Wein aufkochen, Birnen darin ein paar Minuten andünsten lassen. Die Birnen absieben, den Sud aufheben. Öl/Butter in einem Topf heiß werden lassen, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und anschwitzen lassen, dann die restlichen Zutaten und  etwas vom Sud zugeben, den Gorgonzola zuletzt in die Sauce krümeln. Wem die Konsistenz der Sauce, wie mir, nun noch nicht gefällt, kann Milch nach belieben hinzufügen und mit etwas Mehl die Sauce andicken oder noch mehr vom Sud verwenden.

Quelle



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Ausflugsziel

burg 001

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burg 024

hummel

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Zum Katergeburtstag gab es folgenden, wunderbaren Kokos-Buttermilch-Kuchen:kokoskuchen 002

Zutaten

300 g Mehl

300g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

1 Pck. Backpulver

2 Eier

125 ml Buttermilch

1 EL Öl

150 g Butter

100 g Kokosflocken

Zubereitung

Das Mehl, 200 g von dem Zucker,die Eiern, das Backpulver und den Vanillezucker, die Buttermilch und das Öl mit einem Rührgerät zu einem Teig verarbeiten. Diesen in eine gefettete Springform füllen und bei 175 Grad 10-15 (Stäbchenprobe)  Minuten backen lassen. Während der Kuchen im Ofen ist, die Butter schmelzen und die Kokosflocken und den restlichen Zucker zufügen. Die Masse auf den Teig geben und nochmals 10-15 Minuten backen.

Meine Vision fürs nächste Mal: zusätzliche Schokoglasur, oder noch Schokostücke in den Teig, dann ists quasi ein Bountykuchen.

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Dieses Tablett habe ich für eine Freundin gestaltet, es gelingt sehr leicht mit der sogenannten „Serviettentechnik“. Dazu benötigt man:

Ein Tablett aus Holz (einfarbig, ansonsten muss die zu bearbeitende Fläche hell lackiert werden) dieses schöne Exemplar fand ich im Dekoladen „Depot“ für nur 10 Euro.

Ein Kombiprodukt aus Leim und Lack, gibt es von „Art Porch“ im Bastelladen, ab 4 Euro.

Einen weichen Pinsel

Servietten mit dem entsprechenden Muster

Anleitung

Die Serviette zuschneiden, oder  die komplette Serviette, wie auf dem Bild, nutzen.

Die Serviette besteht aus mehreren Schichten Papier. Benötigt wird lediglich die Schicht, auf der die Farbe bzw. das Motiv aufgedruckt ist. Die anderen Schichten werden nicht mehr gebraucht.

Die zu bearbeitende Fläche mit dem Lack-Leim einpinseln. Anschließend die Serviette wie gewünscht platzieren. Es bedarf etwas Fingergefühl die Serviette ohne Falten flach aufzulegen, aber: Wenn ich das schaffe, schafft es jeder!

Zuletzt nochmals mit dem Pinsel den Lack-Leim über die Tablettfläche auftragen. Dabei ist es wichtig, dass der Pinsel eher auf die Serviette getupft wird, da ansonsten Risse entstehen können. Nun muss das Tablett einige Stunden trocknen, bei meinem Tablett habe ich dann noch Stellen bemerkt, die nicht gut eingeleimt bzw. verlackt wurden und ich habe nochmals eine Schicht Lack-Leim aufgetragen und das Tablett erneut trocknen gelassen. Fertig!

Hier findet ihr nochmals eine gute Anleitung mit Bildern für jeden Schritt.

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Heute morgen wurde ich durch das Gezwitscher des Literaturcafes wach, indem es meine Aufmerksamkeit auf einen gestern bei Telepolis erschienenen Artikel des Germanisten, Philosophen, Schriftstellers und Professors für Wirtschaftsinformatik Oliver Bendel richtete. Den habe ich dann auch gleich vor dem Frühstück mit arg gemischten Gefühlen gelesen und will nun ein wenige von denen berichten.

Worum geht es eigentlich? Bendel zeigt sich ziemlich kulturpessimistisch über Literaturbesprechungen im user-generated Content des Web 2.0. Ob es dabei um Leser(innen)rezensionen auf Amazon oder private Literaturblogs (Bendel meint diese Bezeichnung in den meisten Fällen in Anführungszeichen setzen zu müssen) geht, überall entdeckt Bendel massenweise user-generated Nonsense. Mit dieser Feststellung mag er Recht haben, an Nonsense ist im Netz kein Mangel! Doch geht Brendel aufgrund dieser Feststellung gleich noch ein Stück weiter und stellt die Legitimation, des Bloggens und Schreibens über Bücher, von Laienrezensenten, zumindest indirekt, in Frage. Man merkt beim Lesen des Artikels ganz deutlich, am liebsten würde er das Recht über Bücher zu schreiben ganz alleine in den Händen der „Experten“ wissen. „Leider verleiht das Web 2.0 den ganz unterschiedlichen Stimmen eine ähnliche Bedeutung.“ ist dann auch seine These und Meinung. Jedoch ist diese Aussage weder als These richtig, noch würde ich ihr als Meinung zustimmen. Es ist vielmehr ein Segen des Web 2.0, dass alle Menschen die Möglichkeit bekommen sich frei nach persönlichen Interessen mitzuteilen und am Inhalt des Internets mitgestalten zu können.

Aber auch als These halte ich die Aussage für grundsätzlich falsch. Nur weil eine Jede und Jeder im Netz frei über Literatur schwadronieren kann, wird dadurch doch nicht jeder Stimme die gleiche Bedeutung zuteil! Zum einen überschätzt Bendel hier die Reichweite von privaten Literaturblogs und -foren gewaltig, zum anderen wirft diese Behauptung ein ganz seltsames, patriarchalisches Bild auf Bendels Sicht des Lesers. Er stellt ihnen – ob gewollt oder nicht – mit seinem Feldzug gegen den „user-generated Nonsense“, die Fähigkeit zur mündigen Entscheidung völlig in Abrede. Der dumme Leser, die dumme Leserin brauche den Experten, der gelernt habe über Bücher zu schreiben, um  ihnen zu zeigen was gute Literatur ist und wie man diese rezensiert. Was für ein arrogantes Dozentengehabe!

Gerade die Diskussion über Bücher ist meiner Ansicht nach etwas, was sehr gut im Web 2.0 aufgehoben ist. Denn jedes Buch – auf Belletristik bezogen – ist doch immer vor allem eine subjektive Erfahrung. Da können noch so viele Literaturpäpste und -päpstinnen, Germanisten und Germanistinnen rufen, welches Buch nun hohe Literatur sei und welches nicht, entscheidend ist immer der persönliche Geschmack und die persönliche Erfahrung beim Lesen. Und darüber frei, öffentlich und umsonst zu schreiben und sich auszutauschen, ist keineswegs Schaden sondern ein großer Gewinn des Internets! Natürlich ruft jeder Roman, jedes Buch die entsprechende Resonanz hervor: Ein seichter Unterhaltungsroman wird sicherlich, sowohl im Wortlaut als auch im intellektuellen Anspruch und der fachlichen Kompetenz, andere Stimmen hervorrufen als anspruchsvollere Literatur. Aber das liegt doch dann nur in der Sache selbst begründet. Wieso will Herr Bendel denjenigen das Recht absprechen über Bücher zu schreiben, die auch deren Zielgruppe sind?

Man kann ja vielleicht der Meinung sein, die Literatur gehe vor die Hunde, es würde nur noch Schund gelesen und bejubelt. Das ist legitim. Ein schöngeistiger Bibliophiler mag sich darüber aufregen welch Nonsense auf den Bestsellerlisten des Spiegels wochenlang in den oberen Rängen herumschwebt, während andere, vielleicht um Welten schönere, bessere und auch lehrreichere Bücher von kaum jemandem beachtet wird. Aber die Gründe dafür sind doch sicher nicht im Web 2.0 und privaten Literaturblog von „Laien“ (ob dieser Begriff in dem Zusammenhang überhaupt Gültigkeit besitzt wage ich zu bezweifeln) zu suchen. Das Web 2.0 ist schließlich nichts anderes als ein Spiegel der Gesellschaft. Das weiß Bendel durchaus, denn er schreibt auch, die herkömmlichen Medien würdes es den Bloggern vormachen, indem sie nur über Bücher der großen, etablierten Verlage berichten würden. Gerade dafür ist z. B. dann das Internet eine wertvolle Plattform. Hier können interessierte und findige Leser auch zu unbekannteren Büchern finden, denn für fast jedes Interessengebiet gibt es Foren des Austausches.

Nun noch ganz kurz zwei Worte zum Thema Fach- und Sachliteratur, denn auch das Geschreibe darüber wird von Bendel aufs Korn genommen. Auch hier mimt er wieder den Musterdozenten! Sicher, der Blick auf ein Fachbuch aus Sicht des Professors ist ein anderer, als der des Studenten. Als Professor kann Herr Bendel ganz bestimmt weit besser beurteilen wo fachliche und sachliche Fehler liegen und welches Buch daher dem wissenschaftlichen Anspruch genügt und welches nicht. Als Student geht man da eher mit dem Blick der Lesbarkeit heran. Man will möglichst anschaulich und einfach in ein Sachgebiet eingeführt werden. Beide Blickrichtungen sind wichtig und wertvoll! Und wenn das Internet nun auch den Studierenden die Möglichkeit gibt sich aus Studentensicht, auch über den eigenen Campus hinaus, über Fachbücher auszutauschen, dann ist das wunderbar und durchaus zu begrüßen! Wollen sie, Herr Bendel, ihren Studierenden die Kompetenz absprechen, zwischen guten, sachlichen Rezensionen und rein subjektiven Eindrücken und Schmähschriften unterscheiden zu können? Wenn das ihr Bild ist, sollten sie sich die Mühe sparen Vorlesungen zu halten. Auf so unfruchtbarem Boden kann doch nichts wachsen.

Es ist allerdings nicht so, dass Bendel damit das Web 2.0 in Bausch und Bogen verdammen will. Sein Anliegen ist durchaus hier Besserung zu erreichen. Medienkommpetenz nennt er als Stichwort. Hier bin ich dann auch wieder mit ihm einer Meinung. Sicher ist es eine der wichtigsten Bildungsaufträge der Zukunft diese schon früh zu vermitteln und auch das Bewusstsein zu schulen, dass Anonymität nicht als Freibrief für absolute Maßlosigkeit genommen werden darf. Ob allerdings gleich die generelle Möglichkeit der Anonymität im Internet genommen werden sollte, wie es sich Bendel offenbar wünscht, bezweifle ich stark. Es gibt durchaus eine Menge gute Gründe im Netz nicht immer und jedem gleich die echte Identität zu zeigen. Netiquette 2.0 als ein weiterer Vorschlag. Wozu? Es gibt bereits Netiquette, an die sich auch viele Menschen weitgehend halten. Diese sind durchaus auch fürs Web 2.0 kompatibel. Ein Anliegen der Vermittlung von Medienkompetenz wäre vielmehr für deren weitere Verbreitung und Anwendung zu sorgen. Und auch, zu vermitteln, dass der beste Weg der breiten Etablierung, die vollständige Nichtbeachtung aller Beiträge und Kommentare derer, die sich nicht an vernünftige Umgangs- und Schreibformen halten wäre.

Im Netz wird nicht mehr und nicht weniger Nonsense verbreitet als in allen anderen Bereichen des Lebens. Die Sache ist nur, dass Nonsense im Netz nicht so kurzweilig ist und sich daher zu unglaublichen Schutthalden ansammelt.

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